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Ältere News

Investorenwettbewerb Cadonau, Chur

Im Auftrag des Hochbauamts Graubünden und in enger Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt Graubünden durfte die STW AG für Raumplanung für das Gebiet „Cadonau“, zwischen der Cadonau- und der Loëstrasse, westlich der Klinikanlage Waldhaus in Chur, einen Investorenwettbewerb durchführen. Das Ziel des Verfahrens war die Erlangung eines Wohn-Überbauungsvorschlags inklusive Angebot für ein Baurecht.

Grundsätzlich besteht für die öffentliche Hand die Vorgabe zur Vergabe an den Meistbietenden. Aus einer baukulturellen Verantwortung heraus ist es dem Kanton Graubünden ein Anliegen, qualitativ hoch-wertige Architektur und vorbildlichen Städte- und Siedlungsbau zu fördern, weshalb ein qualitätssicherndes Verfahren in Form eines anonymen Investorenwettbewerbs durchgeführt wurde. Dabei wurde im Rahmen der Jurierung ausschliesslich städtebauliche und qualitative Aspekte des Vorschlags beurteilt. Eine Plausibilitätsprüfung des Baurechtszinsangebotes und der Wirtschaftlichkeitsberechnungen wurde im Rahmen der Vorprüfung durch das Büro STW AG für Raumplanung sichergestellt. Nach der Bestimmung des Siegerprojekts wurde das separat und anonym eingereichte Baurechtszins-Angebot geöffnet. Alle übrigen Angebote wurden ungeöffnet vernichtet.
Zur Umsetzung empfohlen wird der Projektvorschlag von Bollhalder Eberle Architektur, St.Gallen, SIMA / BREER GmbH Landschaftsarchitektur, Winterthur und das Baurechtszins-Angebot der Asga Pensionskasse Genossenschaft, St. Gallen.
Das durch das Beurteilungsgremium empfohlene Siegerprojekt, inklusive dem unterbreiteten Baurechtszinsangebot wurde durch die Regierung des Kantons Graubünden positiv zur Kenntnis genommen und der Beschluss zum Abschluss des Vorvertrages zum Baurecht mit dem Sieger des Investorenwettbewerbs wurde gefasst.

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Bevölkerungskonferenz in der Gemeinde Klosters-Serneus

Am Samstag, 16. November 2019 hat die Gemeinde Klosters-Serneus zusammen mit der STW AG für Raumplanung eine Bevölkerungskonferenz durchgeführt. Die Resultate, welche durch die klosterser Bevölkerung erarbeitet wurden, dienen der Gemeinde für die Erstellung eines kommunalen räumlichen Leitbildes (KRL).

Rund 50 Einwohnerinnen und Einwohner und davon rund 10 „Zweitheimische“ (Zweitwohnungsbesitzerinnen und Zweitwohnungsbesitzer sowie Mitglieder der IG Zweitwohnungen) haben trotz schönem Wetter den Weg in die Arena Klosters gefunden, um miteinander die Stossrichtungen für die Zukunft der Gemeinde in den unterschiedlichen Bereichen zu diskutieren.
Zu den Themen „Arbeitsplätze“, „Wohnen“, „Verkehr“ und „Freizeitangebote“ wurde zunächst ein Inputreferat geführt, um die TeilnehmerInnen auf den gleichen Wissensstand zu führen. Anschliessend wurde in jeweils unterschiedlich zusammengesetzten Gruppen über vorgegebene Fragestellungen diskutiert und die drei wichtigsten Resultate jeder Gruppe (Essenz) im Plenum vorgestellt. Zum Schluss konnten die TeilnehmerInnen ihre Visionen und Wunschvorstellungen für die Gemeinde Klosters-Serneus im Jahr 2050 mitteilen und präsentieren.
Organisiert und moderiert wurde die Bevölkerungskonferenz in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Klosters-Serneus durch die STW AG für Raumplanung, welche die Gemeinde als Ortsplanerin in verschiedenen Projekten begleitet.
Die erarbeiteten Entwicklungsziele werden in das kommunale räumliche Leitbild eingearbeitet, welches als Grundlage für die nächste Ortsplanungsrevision dient und die Richtung für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Klosters-Serneus festlegt.

Zeitungsartikel: Klosterser Zeitung, 22.11.2019

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Glarus Nord; Start der öffentlichen Auflage zur Nutzungsplanung II am 11.11.2019

Am 11. November 2019 startete die öffentliche Auflage zur Nutzungsplanung II (NUP II) der Gemeinde Glarus Nord. Seit dem Neustart der NUP II am 12.09.2018 bearbeitete die STW AG für Raumplanung zusammen mit der Gemeinde Glarus Nord die NUP II. Nun steigt man mit der öffentlichen Auflage der Unterlagen in die Phase der Finalisierung der NUP II ein. Die beschlussfassende Gemeindeversammlung findet am 19. September 2020 statt.

Am 11. November 2019 startete die öffentliche Auflage zur Nutzungsplanung II (NUP II) der Gemeinde Glarus Nord.
Seit dem Neustart der NUP II am 12.09.2018 bearbeitete die STW AG für Raumplanung zusammen mit der Gemeinde Glarus Nord die NUP II.
In der ersten Bearbeitungsphase bis Ende März 2019 wurden die Themenfelder in Fokusgruppen zusammen mit der Bevölkerung entwickelt. Im Rahmen der Mitwirkung vom April 2019 sammelte man die Anträge und Vorschläge der Betroffenen. Parallel dazu erstellte der Kanton den Vorprüfungsbericht, welcher Anfangs Juli 2019 der Gemeinde eröffnet wurde. Seither bearbeitet die STW AG für Raumplanung zusammen mit der Gemeinde die Beantwortung der Mitwirkung und der Vorprüfung. Es fanden verschiedene Vertiefungssitzungen mit Interessengruppen und Einzelpersonen statt. Der Höhepunkte der Kommunikationsaktivitäten erreichte die Gemeinde mit dem Auftritt an der Glarner Messe Ende Oktober 2019. Viele Interessierte liessen sich dabei über die Zielsetzungen und die Vorzüge der neuen NUP II direkt informieren.
Mit der öffentlichen Auflage der Unterlagen steigt man nun in die Phase der Finalisierung der NUP II ein. Die beschlussfassende Gemeindeversammlung findet am 19. September 2020 statt.

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Gemeinde Glarus Nord, Dorfspaziergang Oberurnen

Die Gemeinde Glarus Nord führt anlässlich der Nutzungsplanung II Dorfspaziergänge durch. Als Auftakt fand am 17. August 2019 der Dorfspaziergang Obstalden statt. Am 26. Oktober 2019 folgte in Oberurnen der zweite Dorfspaziergang, im Rahmen dessen das „Räumliche Dorfbild Oberurnen“ der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Damit die Gemeinde Glarus Nord den unterschiedlichen Gegebenheiten der einzelnen Ortschaften trotz einheitlichem Baureglement über die ganze Gemeinde gerecht werden kann, beauftragte sie die Planungsgemeinschaft STW AG für Raumplanung und Ruumfabrigg Architekten GmbH mit der Erstellung von sogenannten räumlichen Dorfbildern. Im Rahmen einer Publikationsreihe werden die vorhandenen baulichen Strukturen analysiert, beurteilt sowie Potentiale und allfälliger Handlungsbedarf aufgezeigt. Dabei steht der öffentlich wahrnehmbare Raum, der Raum zwischen den Gebäuden, im Fokus. Das „Räumliche Dorfbild“ soll als Orientierungshilfe und Arbeitsinstrument bei der Planung und Beurteilung von baulichen Veränderungen in den Dörfern dienen.

Am 26. Oktober 2019 lud die Gemeinde Glarus Nord zu einem gemeinsamen Dorfspaziergang nach Oberurnen ein. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik „Räumliche Dorfbilder“ und den Zusammenhang zur Nutzungsplanung II wurde zusammen mit den rund 60 Anwesenden im Rahmen eines Rundgangs ein besonderer Blick auf die verschiedenen Quartiere des Dorfes geworfen. Potentiale und allfälliger Handlungsbedarf wurden aufgezeigt. Bei einer abschliessenden Diskussion konnten offene Fragen geklärt werden.

Weitere Spaziergänge durch die Ortschaften der Gemeinde Glarus Nord sind in Planung.

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LIA Tagung 28. Oktober 2019, Architektur und Raumplanung in Lichtenstein; Referat von Christoph Zindel

Raumplanung benötigt zunehmend Architektur und Landschaftsplanung. Die Raumplanung muss befüllt werden mit den konkreten Inhalten. Raumplanung als Ordnungssystem und Leitplanke ist gut und nötig. Nachhaltige Ergebnisse entstehen in der Teamarbeit unter den verschiedenen Beteiligten und mit der Politik.

Zitat von Max Frisch: Sie als Architekt, das sehe ich ein, können die Gesetze nicht ändern. Das kann nur das Volk, wenn es will, wenn es die Notwendigkeit einsieht. Sie als Architekt müssen uns die Notwendigkeit klarmachen. Uns, nämlich den Laien. Und das ist es ja, worauf ich ziele: Ihr könnt gar keinen Städtebau machen, mein Verehrter, ohne uns ohne die Gemeinschaft der Laien, ohne das Volk, ohne die politische Auseinandersetzung, damit zum Zielbewusstsein und damit zur Ermächtigung führt. Auf Grund der Erfahrungen in Glarus Nord vermag Christoph Zindel die Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen den gegebenen Strukturen, den gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Kommunikationsanforderungen für so komplexe Entscheidungsprozesse, wie dies eine Ortsplanungsrevision in einer prosperierenden Grossgemeinde fordert, darzulegen. Die räumliche Vision und das neue Baureglement in Glarus Nord bilden die Basis für diese Veränderungen.

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Erfolgreicher Weiterbildungsabschluss von Réka Pötz-Imre

Réka Pötz-Imre hat erfolgreich den einjährigen Lehrgang Web Developer an der ibW im September 2019 abgeschlossen.

Mit dem gewonnenen Wissen baut die STW AG für Raumplanung ihre Kompetenz im Bereich Webapplikationen aus.

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Erfolgreicher Weiterbildungsabschluss

Unser Geschäftsleitungs-Mitglied Heinz Zaugg hat erfolgreich den Lehrgang „KMU-Unternehmer Akademie“ abgeschlossen.

Mit 14 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Branchen hat Heinz Zaugg den von der ibW/Kurse LI und dem Bündner Gewerbeverband erstmals durchgeführten Weiterbildungs-Lehrgang vom Herbst 2018 bis Sommer 2019 absolviert.

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Zukunfts-Workshop zum Kommunalen Räumlichen Leitbild der Gemeinde Tamins

Am 17. und 18. Juni veranstaltete die Gemeinde Tamins in Zusammenarbeit mit der STW AG für Raumplanung einen Workshop zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde. Die Ergebnisse bilden die Basis für die Erstellung des Kommunalen Räumlichen Leitbildes.

An zwei Abenden diskutierten rund 45 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Zweitwohnungsbesitzer und Interessierte, aktiv Themen und Fragestellungen zur zukünftigen Entwicklung von Tamins.
Dabei standen Themen zur räumlichen Entwicklung und zur Verbesserung der öffentlichen Infrastrukturen im Fokus. Zahlreiche Ideen und Anregungen der Teilnehmer liessen eine konkrete Vision zur Zukunft von Tamins entstehen.
Organisiert und moderiert wurde der Zukunfts-Workshop durch die STW AG für Raumplanung, welche die Gemeinde Tamins als Ortsplanerin in verschiedenen Projekten begleitet.
Die Ergebnisse des Workshops wurden in einem Auswertungsbericht festgehalten und sind auf der Homepage der Gemeinde publiziert. Die erarbeiteten Entwicklungsziele werden in das Kommunale Räumliche Leitbild eingearbeitet, welches als Grundlage für die nächste Ortsplanungsrevision dient und die Richtung für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde Tamins festlegt.

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Zukunfts-Workshop zum Kommunalen Räumlichen Leitbild der Gemeinde Furna

Als Basis für die Erarbeitung des Kommunalen Räumlichen Leitbildes (KRL) veranstaltete die Gemeinde Furna in Zusammenarbeit mit der STW AG für Raumplanung am 13. Juli 2019 einen Zukunfts-Workshop. Die Ergebnisse sind in einem Auswertungsbericht festgehalten.

Mehr als 30 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Zweitwohnungsbesitzer und Interessierte waren der Einladung gefolgt und beteiligten sich aktiv am Austausch zur künftigen Entwicklung Furnas.
Im Rahmen des Workshops wurden konkrete Fragestellungen zu verschiedenen Themen der räumlichen Entwicklung aufgeworfen und von den Teilnehmenden diskutiert. So entstand ein Gesamtbild zur wünschbaren Zukunft der Gemeinde Furna.
Organisiert und moderiert wurde der Zukunfts-Workshop durch die STW AG für Raumplanung, welche die Gemeinde Furna als Ortsplanerin in verschiedenen Projekten begleitet.
Die Ergebnisse des Workshops wurden in einem Auswertungsbericht festgehalten und sind auf der Homepage der Gemeinde publiziert. Sie werden in die weitere Bearbeitung des KRL Furna einfliessen.

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Gemeinde Glarus Nord, Dorfspaziergang Obstalden

Die Gemeinde Glarus Nord führt anlässlich der Nutzungsplanung II Dorfspaziergänge durch. Als Auftakt fand am 17. August 2019 der Dorfspaziergang Obstalden statt, im Rahmen dessen das „Räumliche Dorfbild Obstalden“ der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Damit die Gemeinde Glarus Nord den unterschiedlichen Gegebenheiten der einzelnen Ortschaften trotz einheitlichem Baureglement über die ganze Gemeinde gerecht werden kann, beauftragte sie die Planungsgemeinschaft STW AG für Raumplanung und Ruumfabrigg Architekten GmbH mit der Erstellung von sogenannten räumlichen Dorfbildern. Im Rahmen einer Publikationsreihe werden die vorhandenen baulichen Strukturen analysiert, beurteilt sowie Potentiale und allfälliger Handlungsbedarf aufgezeigt. Dabei steht der öffentlich wahrnehmbare Raum, der Raum zwischen den Gebäuden, im Fokus. Das „Räumliche Dorfbild“ soll als Orientierungshilfe und Arbeitsinstrument bei der Planung und Beurteilung von baulichen Veränderungen in den Dörfern dienen.

Am 17. August 2019 lud die Gemeinde Glarus Nord zu einem gemeinsamen Dorfspaziergang nach Obstalden ein. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik „Räumliche Dorfbilder“ und den Zusammenhang zur Nutzungsplanung II wurde zusammen mit den rund 60 Anwesenden im Rahmen eines Rundgangs ein besonderer Blick auf den Ortskern geworfen. Bei einer abschliessenden Diskussion konnten offene Fragen geklärt werden.

Weitere Spaziergänge durch die Ortschaften der Gemeinde Glarus Nord sind in Planung.

Zeitungsartikel: Südostschweiz, 19.08.2019

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Regionen Landquart, Plessur und Imboden erlassen Regionalen Richtplan Erneuerbare Energien

Die Präsidentenkonferenzen der Regionen Landquart, Plessur und Imboden haben einen gemeinsamen regionalen Richtplan zum Thema erneuerbare Energien (Schwerpunkte Wind- und Solarenergie) erlassen und zuhanden der Genehmigung durch den Kanton verabschiedet.

Mit dem regionalen Richtplan erneuerbare Energien im Bündner Rheintal wird eine Planungsgrundlage für künftige Vorhaben im Bereich Wind- und Solarenergie geschaffen. Ziel ist dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schutz- und Nutzungsinteressen bei der Förderung erneuerbare Energien zu erreichen. Der Richtplan dient der Standortevaluation und Interessenabwägung bei künftigen Vorhaben.
Der regionale Richtplan erneuerbare Energien wurde durch eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der drei Regionen erarbeitet, begleitet durch die Planungsbüros R+K und STW AG für Raumplanung. Die Erarbeitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Raumentwicklung.
Nach dem Erlass des Richtplans durch die drei Regionen wurde dieser nun zur Genehmigung durch den Kanton eingereicht.

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Gemeinde Glarus Nord, Erarbeitung Kommunales Verzeichnis Natur und Landschaft

Mit der Erarbeitung von Verzeichnissen kommunal bedeutsamer Natur- und Landschaftsobjekte kommt die Gemeinde Glarus Nord im Rahmen der laufenden Gesamtrevision der Nutzungsplanung dem gesetzlichen Auftrag der kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung nach. Die STW AG für Raumplanung erarbeitete für das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Bilten ein entsprechendes Verzeichnis. Weitere Ortschaften sollen in Kürze folgen.

Für den Kanton Glarus liegen umfassende Natur- und Landschaftsschutzinventare NLI vor. Gemäss Art. 12 der kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung haben die Gemeinden die Aufgabe, in Ergänzung zu den nationalen und regionalen Verzeichnissen schützenswerte Natur- und Landschaftsobjekte von lokaler Bedeutung zu erfassen.
Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Vorgaben soll für das gesamte Gemeindegebiet von Glarus Nord ein entsprechendes Verzeichnis erarbeitet werden, welches wertvolle Einzelobjekte (z.B. Einzelbäume, Hecken, Trockenmauern) und Biotopflächen (z.B. Flachmoore, Magerwiesen) erfasst, beschreibt und kartografisch darstellt. Mithilfe einer Datenbank werden die entsprechenden Daten digital verwaltet.

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Präsidentenkonferenz Plessur verabschiedet regionales Raumkonzept zuhanden Vernehmlassung und Vorprüfung

Die Präsidentenkonferenz Plessur hat anlässlich ihrer Sitzung vom 24. Juni 2019 das regionale Raumkonzept behandelt. Der aktuelle Entwurf wurde zuhanden der Vorprüfung beim Amt für Raumentwicklung verabschiedet. In Kürze soll eine Vernehmlassung bei den Gemeinden und Nachbarregionen durchgeführt werden.

Das regionale Raumkonzept zeigt die räumlichen Entwicklungsziele und Entwicklungsschwerpunkte der Region Plessur auf. Es handelt sich um ein langfristig ausgerichtetes Planungsinstrument, welches die Grundlage für eine künftige Überarbeitung der regionalen Richtplanung bildet.
Die STW AG für Raumplanung begleitet die Region Plessur bei der Erarbeitung des Konzeptes, welches auch mit den Planungen auf kommunaler Ebene abgestimmt wurde.
Um auch den Einbezug der Nachbarregionen sowie die Mitwirkung der Bevölkerung sicherzustellen, wird in Kürze eine öffentliche Publikation und Vernehmlassung erfolgen. Die Ergebnisse werden in die Überarbeitung des Regionalen Raumkonzepts einfliessen, bevor die Präsidentenkonferenz über dessen Erlass beschliessen wird.

Link: https://www.chur.ch/departemente/698

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Erfolgreicher Lehrabschluss von Angeli Sivalingam

Ende Juni 2019 hat unsere Auszubildende Angeli Sivalingam die Lehrabschlussprüfung als Zeichnerin EFZ Fachrichtung Raumplanung an der Baugewerblichen Berufsschule Zürich (BBZ) erfolgreich bestanden.

Angeli Sivalingam hat im Jahr 2015 die Lehre als Zeichnerin EFZ Fachrichtung Raumplanung bei der STW AG für Raumplanung begonnen.
Während ihrer vierjährigen Ausbildung war Angeli in unterschiedlichen Bereichen des Berufes tätig und hat wertvolle Erfahrungen gesammelt. Angeli hat während ihrer Ausbildung Daten-Analysen durchgeführt, unterschiedliche Geodaten erfasst und ausgewertet, sowie im Geografischen Informationssystem (GIS) Pläne und Layouts erstellt.
Mit ihrer stets aufgestellten und fröhlichen Art hat sie unser Team bereichert und tatkräftig unterstützt. Angeli bleibt unserer Firma noch bis Dezember 2019 treu, bevor sie sich zunächst im Ausland sprachlich weiterentwickeln wird. Wir gratulieren ihr zum bestandenen Lehrabschluss und bedanken uns ganz herzlich bei ihr für ihren Einsatz bei der STW AG für Raumplanung und GIS-PLAN AG für Geoinformation.

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Gemeindeversammlung Trin verabschiedet Parkierungskonzept

Die Gemeinde Trin hat in den Jahren 2018 und 2019 in Zusammenarbeit mit der STW AG für Raumplanung ein Parkierungskonzept erarbeitet. Die Gemeindeversammlung stimmte am 24. Juni 2019 einer Teilrevision der Gemeindepolizeiordnung und einem Umsetzungskredit zu.

Die Gemeinde Trin sieht sich bezüglich Parkierung und Verkehrslenkung zunehmend mit Herausforderungen konfrontiert. Vor allem bei touristischen Angeboten treten saisonale Parkierungsprobleme auf. Im Jahr 2018 wurde deshalb eine Kommission eingesetzt und die STW AG für Raumplanung mit der Erarbeitung eines Parkierungskonzeptes beauftragt.
Das Parkieren ist künftig von 08:00 – 22:00 Uhr an allen Wochentagen gebührenpflichtig. Für das Dauerparkieren wird eine transparente Regelung vorgesehen. Um das Parkieren ausserhalb der Parkplätze zu unterbinden, werden Parkverbotszonen signalisiert. Punktuell sind Parkplatzausbauten vorgesehen, um den Bedarf abdecken zu können.
Das Parkierungskonzept dient dem Gemeindevorstand als Arbeitsinstrument. Die Massnahmen werden nun etappenweise umgesetzt.

Zeitungsartikel: Ruinaulta, 28.06.2019

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Gemeinde Luzein, Genehmigung der Teilrevision der Ortsplanung „Moorlandschaft“

An ihrer Sitzung vom 19. Juni 2019 hat die Regierung die Teilrevision der Ortsplanung „Moorlandschaft“ genehmigt.

Mit der Teilrevision der Ortsplanung soll die Landschaftsschutzzone Moorlandschaft Tratza-Pany an drei Stellen geringfügig reduziert und an einer Stelle erweitert werden. Bei den Änderungen handelt es sich um kleinräumige Anpassungen an die örtlichen Gegebenheiten.
Die Bearbeitung der Teilrevision der Ortsplanung erfolgte im Auftrag der Gemeinde Luzein durch die STW AG für Raumplanung.
Nachdem die Stimmberechtigten der Gemeinde am 22. Juni 2018 die entsprechende Teilrevision der Ortsplanung beschlossen hatten, erfolgte nun auch die Genehmigung durch die Regierung.

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Gemeinde Luzein, Genehmigung der Teilrevision der Ortsplanung „Grüngutzwischenlagerzone Calenna“

Die Regierung des Kantons Graubünden hat am 4. Juni 2019 die Teilrevision der Ortsplanung „Grüngutzwischenlagerzone Calenna“ genehmigt.

Um das wilde Ablagern von Grüngut im Wald und entlang der Gewässer einzudämmen, betreibt die Gemeinde Luzein bisher an den drei Standorten „Ascharina“, „Buchner Tobel“ und „Dalvazza“ Grüngutsammelstellen. Es handelt sich dabei um Mulden für Gartenabfälle, Futterreste und weitere organische Stoffe, die jederzeit und durch jedermann zugänglich sind. Auslöser für die Teilrevision der Ortsplanung bildet das Bedürfnis der Gemeinde, als Ergänzung zu den bereits vorhandenen Anlagen eine weitere Grüngutsammelstelle einzurichten, welche für die Bewohnerinnen und Bewohner von Luzein, Pany und Putz gut erreichbar ist und zu einer nachhaltigen Abfallbewirtschaftung innerhalb der Gemeinde beitragen soll.

Die genehmigte Teilrevision der Ortsplanung umfasst im Wesentlichen die Ausscheidung einer neuen Grüngutzwischenlagerzone im Gebiet „Calenna“. Gleichzeitig hat die Gemeinde ihr Baugesetz mit einem neuen Artikel zur Grüngutzwischenlagerzone ergänzt.

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Teilrevision Ortsplanung Dorfkern – Informationsveranstaltung mit anschliessendem Dorfspaziergang

Am 4. Juni 2019 lud die Gemeinde Bonaduz zu einem Informationsabend mit Dorfspaziergang zur Teilrevision Ortsplanung Dorfkern ein. An sechs Standorten im Dorf verteilt, wurde den Bewohnern von Bonaduz die Thematik Verdichtung visuell näher gebracht.

Die Bewohner von Bonaduz sprachen sich im Jahr 2018 an einem Workshop für eine qualitative innere Verdichtung im Dorfkern aus. Gestützt auf die Ergebnisse der ersten Mitwirkungsauflage Anfang 2019 und die Sammeleingabe „Futuro“ wurde das Konzept nochmals überarbeitet. Bis am 24. Juni 2019 läuft nun die zweite Mitwirkungsauflage zum angepassten Konzept.
An diesem Anlass lud die Gemeinde Bonaduz die Bewohner am 4. Juni 2019 zu einem Informationsabend mit anschliessendem Dorfspaziergang ein. Gemeindepräsidentin Elita Florin-Caluori, Gemeindevorstand Marcus Vontobel, Bauamtsleiter Hansjörg Ernst, Rechtsanwalt Duri Pally, Ralf Petter und Christoph Zindel von der STW AG für Raumplanung Chur brachten den rund 50 Interessierten das Konzept für Verdichtung im Dorfkern näher. Dafür wurden Informationstafeln an sechs verschiedenen Standorten im Dorf mit Visualisierung und weiteren Informationen zu unterschiedlichen Bebauungsdichten aufgestellt. Am Dorfplatz wurden zudem Modelle aufgestellt, welche die verschiedenen Varianten der Verdichtung ebenfalls aufzeigten. Die Ausstellung dauert während der ganzen Vernehmlassungsfrist an.

Zeitungsartikel: Ruinaulta, 07.06.2019

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Regierung genehmigt Richtplananpassung unterirdischer Steinbruch Valzeina der Region Prättigau/Davos

An ihrer Sitzung vom 28. Mai 2019 hat die Regierung die Anpassung des regionalen Richtplans der Region Prättigau/Davos in den Bereichen Materialabbau und -verwertung sowie Abfallbewirtschaftung (Deponien) genehmigt.

Um einen langfristigen Zugang zu Rohstoffressourcen für die Stein-, Kies- und Betonproduktion in der Region Prättigau/Davos und in der unmittelbar angrenzenden Region Landquart sicherstellen zu können, soll beim westlichen Eingang ins Prättigau (Standort Valzeina) in grösserem Umfang unterirdisch Gestein abgebaut werden. Die dabei entstehenden Hohlräume sollen sukzessive für die Ablagerung von unverschmutztem Ausbruchmaterial sowie als unterirdische Deponie genutzt werden.
Der Standort wurde daher als Materialabbau und -verwertung sowie als Deponiestandort in den Richtplan aufgenommen.Die Bearbeitung der Richtplanung erfolgte im Auftrag der Region durch die STW AG für Raumplanung. Nachdem die Region die Richtplananpassung im November 2018 einstimmig beschlossen hatte, erfolgte nun auch die Genehmigung durch die Regierung.

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Ina Hampel; MSc Biologie, Schwerpunkt Ökologie und Naturschutz, Berlin

Ina Hampel, MSc Biologie mit Schwerpunkt in Ökologie und Naturschutz, Berlin, startete am 1. Mai 2019 bei der STW AG für Raumplanung mit dem Praktikum in Raumplanung und Raumentwicklung. Damit kann die STW AG für Raumplanung weitere Fachkenntnisse aus einem Spezialbereich in die raumplanerische Tätigkeit und die Projektbearbeitung einfliessen lassen. Die STW AG für Raumplanung wünscht Ina Hampel einen guten Einstieg und viel Erfolg in der Tätigkeit als Raumplanerin.
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3D Visualisierung

Unsere Welt ist dreidimensional und viele Bereiche sind heute digitalisiert. Zudem verstehen viele Menschen räumliche Darstellungen besser. 3D-Geodaten sind weit verbreitet und eine wichtige Grundlage für die Entwicklung städtischer und ländlicher Räume. Unsere Tochterfirma GIS-PLAN AG für Geoinformation hilft mit 3D-Geodaten Planungen und Projekte effizient räumlich darzustellen und auf ihre möglichen Auswirkungen hin zu untersuchen. Visualisierungen bilden eine gute Grundlage, um nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

3D-Visualisierungen unterstützen beispielsweise in folgenden Fällen:

  • Analyse der Auswirkungen auf die Bauzonen bei verschiedenen Nutzungsziffern
  • Schnelleres und besseres Verständnis bei der Umsetzung baulicher Bestimmungen durch Visualisierung der Baukörper
  • Überprüfung geplanter Bauten in Bezug auf ihre Einfügung in das Ortsbild und die Landschaft

Die erstellten 3D-Visualisierungen können online überall abgerufen werden.

Die GIS-PLAN AG für Geoinformation berät Sie bei Interesse gerne über die verschiedenen Möglichkeiten.

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Die Bevölkerung hat der Teilrevision der Ortsplanung Sportzone Thusis zugestimmt

Die Stimmbevölkerung der Gemeinde Thusis hat am 31. März 2019 der Vorlage „Teilrevision Ortsplanung Sportzone Thusis“ zugestimmt. Die Vorlage wurde im Anschluss zur Beschwerdeauflage gebracht und zur Genehmigung eingereicht.

Durch die „Viamala Sportwerkstatt“ wurde ein Projekt für ein Mountainbike- und Veloübungsgelände initiiert. Dieses Projekt soll östlich beim Waldschwimmbad innerhalb des grossflächigen Waldstücks zu liegen kommen, wo bereits ein Vitaparcours und eine Finnenbahn bestehen. Neu sollen die Nutzungen in einer Teilrevision der Ortplanung mittels überlagerter Sportzone im Zonenplan festgesetzt und mit einem zusätzlichen Baugesetzartikel geregelt werden.

Die Arbeiten für die Teilrevision Ortsplanung Sportzone Thusis wurden Ende November 2016 aufgenommen. Nach der Vorprüfung vom Amt für Raumentwicklung (ARE) wurden die Planungsmittel durch den Gemeinderat verabschiedet und vom 27. September 2018 bis 26. Oktober 2018 öffentlich aufgelegt. Während der Auflage gingen keine Vorschläge, Einwendungen oder Anträge ein.

An der Gemeindeversammlung vom 20. Februar 2019 wurden die Unterlagen z.Hd. der Urnenabstimmung verabschiedet. Die Beschlussfassung erfolgte an der Urnenabstimmung vom 31. März 2019. Die Vorlage wurde anschliessend zur Beschwerdeauflage gebracht und zur Genehmigung beim Amt für Raumentwicklung eingereicht.

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Nachführung 2018 Kantonale Arbeitsgebiete im Auftrag des Amtes für Raumentwicklung Graubünden

Die für die Wirtschaft und die überörtliche Versorgung wichtigen Arbeitsgebiete sind im Kantonalen Richtplan Graubünden festgelegt. Um die Angaben zu den Nutzungsmöglichkeiten an den einzelnen Standorten aktuell zu halten, werden die Gebiete jährlich nachgeführt. Für die Nachführung 2018 wurde die STW AG für Raumplanung vom ARE GR beauftragt.

Technisch unterstützt wurde die STW AG für Raumplanung von der GIS-PLAN AG für Geoinformation. Die Ergebnisse sind auf der Website des ARE GR unter https://www.gr.ch/... abrufbar.

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Investorenwettbewerb Areal Cadonau, Chur Bieterverfahren zur Erlangung von Angeboten für ein Baurecht

Das Hochbauamt Graubünden möchte ihre Liegenschaft im Gebiet Cadonau in Chur im Baurecht zur Überbauung abgeben. Aus einer baukulturellen Verantwortung heraus ist es dem Kanton ein Anliegen, qualitativ hochwertige Architektur und vorbildlichen Städte- und Siedlungsbau zu fördern, weshalb er ein qualitätssicherndes Verfahren in Form eines Investorenwettbewerbs mit Präqualifikation durchführt. Die STW AG für Raumplanung unterstützt das Hochbauamt Graubünden bei der Durchführung und tritt als Wettbewerbssekretariat auf.

Die Projektentwicklung muss auf einer eher ruhigen Wohnnutzung basieren. Grundsätzlich sind in Bezug auf die bestehenden Randbedingungen aber auch Nutzungen wie nicht störende Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe realisierbar. Für die Beurteilung der Projektvorschläge sind die Kriterien Städtebau, Architektur, Funktionalität, Freiraumplanung, Erschliessung und Nachhaltigkeit ausschlaggebend. Qualitativ hochstehende Projektvorschläge werden zur Öffnung des Bieterangebots zugelassen. Das preiswerteste Angebot der Projektvorschläge in der engeren Auswahl erhält den Zuschlag.

Die Unterlagen für die Präqualifikation sind unter dem nachfolgenden Link zum Download bereitgestellt:

https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd...

Wichtige Termine:

Bewerbungsfrist Präqualifikation
Freitag, 17. Mai 2019

Entscheid Präqualifikation
KW 23 2019

Versand Zugangsdaten Projektplattform
KW 24 2019

Fragestellung
Freitag, 28. Juni 2019

Fragebeantwortung
Freitag, 12. Juli 2019

Abgabe Projektstudie mit Angebot
Freitag, 13. September 2019

Abgabe Modell
Freitag, 27. September 2019

Beurteilung Investorenwettbewerb
KW 44, 2019

Voraussichtlich Bekanntgabe und Veröffentlichung
Freitag, 29. November 2019


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Weiterbildung

Die STW AG für Raumplanung und die GIS-Plan AG für Geoinformation fördern aktiv die Weiterbildung Ihrer Mitarbeitenden. Auch im Jahr 2018 schlossen einige Mitarbeitende der STW AG für Raumplanung und der GIS-Plan AG für Geoinformation eine Weiterbildung ab.

Benjamin Aebli absolvierte den CAS Weiterbauen am Gebäudebestand an der HTW Chur. Der interdisziplinäre CAS befasst sich mit der Stadt- und Dorferneuerung im Kontext der Denkmalpflege.


Jonas Grubenmann absolvierte den CAS Immobilienentwicklung an der FH St. Gallen. Der CAS Immobilienentwicklung befasst sich mit der Analyse- und Entwicklung von Neubauten und Immobilien im Bestand.


Silke Altena absolvierte an der Berner Fachhochschule den Kurs Gartendenkmalpflege. Der Kurs Gartendenkmalpflege bildet Bestandteil des MAS Denkmalpflege und Umnutzung.


Ruth Caprez absolvierte die Weiterbildung Sachbearbeiterin Personalwesen / Personalassistentin bei edupool.ch.


Nina Eichholz absolvierte den Kompaktkurs Agglomerationsprogramme an der HSR Rapperswil, welcher Teil des CAS Raumplanung bildet.

Des Weiteren nahmen die Mitarbeitenden der STW AG für Raumplanung und der GIS-Plan AG für Geoinformation an diversen Tagungen, Kursen und Konferenzen mit den Themenschwerpunkten Raumplanung und Geoinformationssysteme teil. Die STW AG für Raumplanung und die GIS-Plan AG für Geoinformation sind überzeugt, mit der regelmässigen Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden die Dienstleistungen und Produkte weiter zu stärken. Des Weiteren freuen wir uns das Angebot zu erweitern und Sie mit neuen Produkten und Dienstleistungen unterstützen zu können.

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Revision der Nutzungsplanung Glarus Nord geht in die Mitwirkungsauflage und kantonale Vorprüfung

Ab 01.04.2019 wird die Nutzungsplanung in der Gemeinde Glarus Nord zur Mitwirkung aufgelegt. In den nächsten fünf Wochen hat die Bevölkerung die Möglichkeit zur Einsicht und Rückmeldung. Gleichzeitig wurden die umfangreichen Unterlagen dem Kanton zur Vorprüfung übergeben.

Nach der Rückweisung der Nutzungsplanung im Herbst 2017 hat der neugewählte Gemeinderat von Glarus Nord das Projekt im Sommer 2018 wieder aufgenommen. Bei der sogenannten Nutzungsplanung II vertraut er wieder auf die Beratung der STW AG für Raumplanung. Nach intensiven Monaten der Bearbeitung, in welchen unter anderem auch Veranstaltungen mit Interessierten aus der Bevölkerung stattgefunden haben, starten nun die Mitwirkungsauflage und die kantonale Vorprüfung. Dafür wurden die Zonenpläne, das Baureglement und der umfangreiche Planungs- und Mitwirkungsbericht inkl. 21 Anhängen am 29.03.2019 der Gemeinde und dem Kanton überreicht. Nach der fünfwöchigen Mitwirkungsauflage werden die Rückmeldungen der Bevölkerung zur Nutzungsplanung geprüft und sinnvolle Anpassungen vorgenommen. Anfangs Sommer 2019 wird mit der Rückmeldung des Kantons gerechnet, welche ebenfalls in die weitere Bearbeitung einfliessen wird. Im Herbst 2019 ist mit der öffentlichen Auflage der nächste Prozessschritt geplant.

Zeitungsartikel: Südostschweiz, 23.03.2019

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Wechsel im Verwaltungsrat bei der STW AG für Raumplanung und der GIS-Plan AG für Geoinformation

Alles ist in Bewegung – und geht immer mit Veränderungen einher. Eine Veränderung gibt es auch bei uns im Verwaltungsrat, da wir uns strategisch möglichst optimal für zukünftige Anforderungen aufstellen wollen.

Jonas Grubenmann ist per 1. März 2019 in den Verwaltungsrat der STW AG und der GIS-Plan AG gewählt worden.

Jonas Grubenmann arbeitet seit 2013 bei der STW AG für Raumplanung als Raumplaner und Immobilienbewerter CAS. Ebenfalls ist er seit einigen Jahren Mitglied der Geschäftsleitung.
Mit Jonas Grubenmann haben wir einen ausgewiesenen und innovativen Mitarbeiter für die verantwortungsvolle Funktion als Verwaltungsrat gewinnen können, der motiviert und bereit ist, die neuen Aufgaben mit allem nötigen Respekt anzugehen.

Wir sind überzeugt, dass Jonas Grubenmann die STW AG für Raumplanung und die GIS-Plan AG für Geoinformation zusammen mit dem Präsidenten der STW AG Christoph Zindel und dem Präsidenten der GIS Plan AG Heinz Zaugg erfolgreich weiterführen wird.

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Gemeinde Rhäzüns, Genehmigung der Teilrevision der Ortsplanung Gewässerräume

Die Regierung des Kantons Graubünden hat am 29. Januar 2019 die Teilrevision der Ortsplanung Gewässerräume genehmigt.

Am 30. August 2018 beschloss die Gemeindeversammlung Rhäzüns mit deutlicher Mehrheit die Teilrevision der Ortsplanung Gewässerräume. Die Regierung des Kantons Graubünden genehmigte die Teilrevision der Ortsplanung an ihrer Sitzung vom 29. Januar 2019.

Die Gemeinde Rhäzüns hat nun somit die gesetzlich vorgeschriebene Pflicht zur Ausscheidung der Gewässerraumzonen erfüllt.

Die Begleitung durch die STW AG für Raumplanung umfasste dabei die Erarbeitung der Teilrevision der Ortsplanung sowie die Aktenvorbereitung zuhanden Vorprüfung, Mitwirkungsauflage, Beschluss und Genehmigung. Zudem informierte die STW AG für Raumplanung an der Gemeindeversammlung vom 30. August 2018 die Stimmberechtigten über den Inhalt der Teilrevision der Ortsplanung.
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Gemeinde Bonaduz, Genehmigung der Teilrevision der Ortsplanung Gewässerräume

Die Regierung des Kantons Graubünden hat am 29. Januar 2019 die Teilrevision der Ortsplanung Gewässerräume genehmigt.

Die Regierung des Kantons Graubünden hat mit Beschluss vom 26. Februar 2019 (Protokoll Nr. 121) die von der Gemeindeversammlung der Gemeinde Bonaduz am 25. Oktober 2018 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung Gewässerräume ohne Auflagen und Vorbehalte genehmigt.

Die Gemeinde Bonaduz hat nun somit die gesetzlich vorgeschriebene Pflicht zur Ausscheidung der Gewässerraumzonen erfüllt.

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Gemeinde Arosa, Totalrevision Ortsplanung in Vorprüfung

Die Gemeinde Arosa hat am 31.01.2019 die Totalrevision der Ortsplanung dem Amt für Raumentwicklung Graubünden zur Vorprüfung eingereicht.

Nach knapp fünfjähriger Planungs- und Vorbereitungszeit konnten die umfangreichen Unterlagen der Totalrevision der Ortsplanung der Gemeinde Arosa dem Amt für Raumentwicklung Graubünden zur Vorprüfung eingereicht werden. Die Akten wurden von einer Delegation der Gemeinde Arosa, vertreten durch Gemeindepräsident Lorenzo Schmid, Gemeindevorstandsmitglied Yvonne Altmann, Leiter Hochbau Gemeindeverwaltung Silvio Piccoli und Ralf Petter von der STW AG für Raumplanung, übergeben.

Die Unterlagen werden nun in einer Ämtervernehmlassung geprüft und in einem Vorprüfungsbericht die Ergebnisse festgehalten.

Anschliessend finden eine Auswertung dieser Ergebnisse und eine öffentliche Mitwirkungsauflage statt.

Zeitungsartikel: Aroser Zeitung, 08.02.2019

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Renzo Fachin

Renzo Fachin, neuer Mitarbeiter bei der STW AG für Raumplanung

Seit dem 3. Januar 2019 ist Renzo Fachin, dipl. Architekt HTL, Raumplaner NDS FH neu im Team der STW AG für Raumplanung.

Renzo war von 2008 bis 2012 bereits einmal bei der STW AG, bevor er in verschiedenen privaten Raumplanungsbüros vorwiegend in der kommunalen Planung arbeitete.

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Samuel Keller

Samuel Keller, neuer Praktikant bei der STW AG für Raumplanung

Seit dem 3. Januar 2019 ist Samuel Keller, MSc ETH ZH Raumentwicklung und Infrastruktursysteme neu im Team der STW AG für Raumplanung.

Wir schätzen uns sehr glücklich mit Samuel Keller einen motivierten Praktikanten gewonnen zu haben und wünschen ihm einen guten Start und eine interessante Tätigkeit bei der STW AG für Raumplanung.
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Kernentwicklung Thusis

„Thusis ist als Ort einmalig. Dies gilt es zu erkennen, in den wesentlichen Bestandteilen zu bewahren, durch Ergänzung zu stärken, zu transformieren und zu entwickeln.“ (Schlussbericht Kernentwicklung Thusis)

Im Rahmen einer umfassenden Untersuchung zur Kernentwicklung Thusis wurden auf der Grundlage umfangreicher städtebaulicher Studien und Testprojektierungen Konzeptansätze für eine zukunftsfähige Entwicklung des Ortskernes entwickelt.

Die Konzeptansätze konzentrieren sich auf das Entwicklungspotenzial des Kerngebietes und die direkt angrenzenden Siedlungsteile: Im Spannungsfeld von Ausprägung und Harmonisierung sollen auf allen Massstabsebenen und in allen thematischen Bereichen (Nutzung, Erschliessung, Raum) die identitätsstiftenden Merkmale des Ortes gestärkt werden. Die Testprojektierung für das Neudorf als zukunftsträchtigster Teil des Kerngebietes konkretisiert eine differenzierte städtische Verdichtung in der Vertikalen. Durchmischtes Wohnen soll als Basis für die Gewerbevielfalt gestärkt werden. Aktualisierte und erweiterte Schutz- und Qualitätsgaranten, ein massgeschneidertes Regelwerk für das Neudorf und Sofortmassnahmen als Übergangsregelung sollen die erwünschten Entwicklungen in eine zukunftsfähige Balance von Erhalten und Erneuern führen.

Der Schlussbericht zum Projekt „Kernentwicklung“ wurde im Sommer 2018 vom Gemeinderat gutgeheissen. Die unabhängige Kommission „Kernentwicklung“ als Projekt-Initiant sowie die Bewohner des Dorfkerns wurden im Rahmen von Informationsanlässen über das Projekt informiert.

Das weitere Vorgehen beinhaltet im Wesentlichen das Erarbeiten des kommunalen räumlichen Leitbildes (KRL) sowie die Erarbeitung einer Teilrevision der Ortsplanung für den Bereich „Kerngebiet“.
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Bevölkerungskonferenz Kommunales Räumliches Leitbild Thusis

Am 10. November 2018 führte die Gemeinde Thusis, vorbereitet, organisiert und moderiert durch die STW AG für Raumplanung, eine Bevölkerungskonferenz durch. Dies als Teil des laufenden Prozesses zur Erarbeitung des Kommunalen Räumlichen Leitbildes von Thusis

Der Einladung folgten rund 50 interessierte Einwohnerinnen und Einwohner. Gestützt auf die vom Gemeindevorstand und der STW AG für Raumplanung vorbereiteten Themenblöcke diskutierten die Teilnehmenden in wechselnden Gruppen über die künftige Ausrichtung der Gemeinde und brachten ihre Ideen und Anregungen ein. Zur Diskussion gestellt wurden die Themen Bevölkerungsentwicklung, Entwicklungsgebiete Wohnen, Kernentwicklung, Handel und Gewerbe/Wirtschaft, Verkehr sowie Sport/Freizeit/Erholung/Tourismus.

Auf Basis von Eingangsreferaten der STW AG für Raumplanung wurde eine gemeinsame Informationsgrundlage geschaffen.

Die Teilnehmenden diskutierten anschliessend angeregt die verschiedenen Themenblöcke und Fragestellungen in wechselnden Kleingruppen. Danach wurden die Ergebnisse im Plenum präsentiert.

Die Resultate der Konferenz werden nun ausgewertet und fliessen in die Bearbeitung des Kommunalen Räumlichen Leitbilds für Thusis ein.
Die Zukunftskonferenz hat gezeigt: man ist in Thusis engagiert am Werk.

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Zukunftskonferenz als Auftakt zum Kommunalen Räumlichen Leitbild der Gemeinde Thusis

Am 10. November 2018 führt die Gemeinde Thusis in Zusammenarbeit mit der STW AG für Raumplanung eine Zukunftskonferenz durch. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Wünsche und Ideen für das Kommunale Räumliche Leitbild und Anregungen für die nachfolgende Ortsplanungsrevision von der Bevölkerung abgeholt werden.

Im Mittelpunkt der Zukunftskonferenz stehen nachfolgende sechs Themenfelder, die mit der Bevölkerung von Thusis diskutiert sollen.

  1. Bevölkerungsentwicklung / Wachstumsfrage
  2. Kernentwicklung / Ortsbild
  3. Handel und Gewerbe / Wirtschaftsentwicklung
  4. Tourismus
  5. Sport / Erholung / Freizeit
  6. Verkehr

Die Veranstaltung findet am Samstag, 10. November 2018, 8:30 bis 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Thusis statt.
Die Teilnehmenden diskutieren geführt durch die Moderation, in Gruppen die oben genannten Themen und tragen die Ergebnisse im Plenum zusammen.

Die Anmeldung ist möglich bis am 26. September 2018 über die Gemeindewebsite https://thusis.ch.

Zeitungsartikel: Pöschtli, 30.August 2018

Zeitungsartikel: Pöschtli, 20.September 2018

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Gebäudeerfassungstool in der Gemeinde Safiental im praktischem Einsatz

Die Browser Anwendung „Gebäudeerfassungstool“ ist seit dem 01.06.2018 in der Gemeinde Safiental im Einsatz. Die Anwendung dient der Erfassung und Kontrolle einer Vielzahl von gebäuderelevanter Informationen. Sie kann online oder offline auf Tablets und zur Nachkontrolle bzw. Ergänzung an einem PC systemunabhängig aufgerufen werden.
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Stadtlandschau 2018 - Die STW AG ist zum zweiten Mal mit einem Projekt in der Endausmarchung des Wettbewerbs von Hochparterre

Die neue Nutzungsplanung der Gemeinde Glarus Nord mit dem revolutionären Baureglement wurde von Hochparterre in die Endausmarchung der Stadtlandschau 2018 aufgenommen. Das Baureglement ist reduziert auf strukturelle Vorgaben. Es verzichtet auf detaillierte Regelungen, die letztlich keinen Beitrag zu einer qualitätsvollen Bauweise leisten. Dieses Baureglement und die Zonenplanung wurden im Team zwischen der STW AG, dem Architekturbüro Peter Märkli und dem Landschaftsarchitekturbüro Müller Illien entwickelt. Zahlreiche Gemeinden und Fachverbände interessieren sich für diesen ganz neuen Modellansatz. Die Protagonisten referieren dazu an öffentlichen Veranstaltungen.

Die Reduktion auf das Wesentliche ist eine grosse Herausforderung. Fünf Nutzungszonen und 58 Baureglementsartikel ersetzen die geltenden rund 40 Zonen und 900 Artikel der geltenden Baureglementierung in der Gemeinde Glarus Nord. Das ist ein mutiges Vorgehen. Die wenigen Bauvorschriften verhindern nicht das Schlechte, aber sie ermöglichen das Geniale. Der öffentliche Raum soll mehr Bedeutung erhalten. Der öffentliche Raum ist Begegnungsraum und nicht Hinterhof, Abstellplatz und Abfallsammelstelle. Der Respekt gegenüber dem öffentlichen Raum und gegenüber dem Nachbarn wird hervorgehoben. Die Mantellinie definiert den Spielraum für die Bauvolumen. Ein grösserer Anteil der Grundstücke darf weder unterirdisch noch oberirdisch bebaut werden. Die Projektierung eines Bauvorhabens endet nicht an der Grundstücksgrenze. Der Zwischenraum und der Übergang zur Nachbarparzelle muss mitgedacht werden. Die Bauberatung soll neues Gewicht erhalten. Die Gemeinde investiert in die erste Kontaktnahme mit der Bauherrschaft. Konkurrenzverfahren sollen die Qualität steigern.

Die Nutzungsplanung wurde wegen den restriktiven Eingriffen in die übergrossen Bauzonen von den Stimmberechtigten in der ersten Abstimmung Ende 2017 zurückgewiesen. Die Fachwelt prämiert die Verfasser und lädt sie zu Referaten und Diskussionsrunden zu diesem neuen Denkansatz ein.

Bildmaterial: Hochparterre, SIA Aargau

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Grün Stadt Zürich ist mit «GIS-PLAN Neophyt» in die zweite Bekämpfungssaison gestartet

Nach einem erfolgreichen Abschluss der Saison 2017 ist die Dienststelle Grün Stadt Zürich Mitte April 2018 mit dem WebGIS-Modul «GIS-PLAN Neophyt» in die neue Saison zur Bekämpfung von invasiven Neophyten gestartet. Im Laufe des Winters wurde die Anwendung gestützt auf die praktischen Erfahrungen modifiziert und noch anwenderfreundlicher programmiert.

Erstmals wird nun die Anwendung «GIS-PLAN Neophyt» bei einem zweiten Besuch der mit invasiven Neophyten belasteten Standorte eingesetzt. Dabei werden die Bekämpfungs-Teams nun erstmals für das Auffinden und bei der Kontrolle der bestehenden Standorte technisch unterstützt.

Weitere Informationen zum WebGIS-Modul «GIS-PLAN Neophyt» erhalten Sie auf der Produkte-Website oder Sie kontaktieren uns.

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Lehrreiche, abenteuerliche und rundum gelungene Büroreise vom 22.-25. Juni 2017

Da die Belegschaft internationalen Ursprung hat, wurden in der Vergangenheit verschiedene Länder bereist (Deutschland, Ungarn, Italien). Als Höhepunkt der betriebsinternen Feierlichkeiten zum Jubiläumsanlass 25 Jahre STW AG für Raumplanung beriefen wir uns auf unsere Wurzeln und begaben uns auf eine abwechslungsreiche Reise durch das wunderschöne Bündnerland mit Weiterbildungsanlässen und Übernachtungen in Reichenau, Thusis, Tiefencastel, Samedan und Scuol.

Das Motto der 4-tägigen Reise lautete „Identität und Kultur“. Wir besuchten gemeinsam einige Orte unserer raumplanerischen Tätigkeit.

Unsere Reise startete in Chur via Reichenau nach Thusis über die UNESCO Weltkulturerbe Strecke Albula nach Tiefencastel und Bergün und Samedan, durchs Engadin bis nach Scuol und wieder zurück nach Chur.

So kamen alle MitarbeiterInnen in den Genuss einer lehrreichen und spannenden Präsentation und Begehung geleitet von Silke Altena und Reto Zindel zum Thema Kernentwicklung Thusis.

Aus dem denkmalpflegerischen Blickwinkel durfte das Büro, dank Ulrike Sax, das historische Tiefencastel kennenlernen.

Und einen breiten und faszinierenden Einblick in das einzigartige Geschäftsmodell des Parc Elas gewährte der Geschäftsleiter des Parc Elas Dieter Müller.

Dass sich die STW AG und die GIS-Plan AG aus vielfältigen Charakteren zusammensetzen, beweisen die unterschiedlichen Aktivitäten, welche Samstags und Sontags unternommen wurden. Während einige sich an eine nicht ganz einfache Wanderung wagten ...

... unternahmen andere eine anspruchsvolle Biketour.

Wiederum andere genossen ganz gemütlich das sonnige Wetter auf einem Liegestuhl oder mit einem kurzen Spaziergang im Engadin.

Abends traf man sich zu Speis und Trank und liess den Tag gemütlich ausklingen, so wie es sich eben für eine gelungene Büroreise gehören muss.

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Zernez Energia 2020 – Pilotprojekt II Ideen-Studienauftrag ‚Dorfmitte‘ abgeschlossen

Die Gemeinde Zernez möchte in Zukunft den gesamten gebäudebezogenen Energiebedarf des Dorfs Zernez aus eigener erneuerbarer Produktion decken und die resultierende CO2-Bilanz auf Null senken. Im Jahr 2011 wurde dazu das ambitionierte KTI-Projekt ‚Zernez Energia 2020‘ gestartet. Mit zwei Pilotprojekten will die Gemeinde Zernez die modellhafte Umsetzung der erhaltenen Projektergebnisse aufzeigen sowie deren Realisierbarkeit und Wirksamkeit überprüfen. Im März 2017 konnte nun das Pilotprojekt II Ideen-Studienauftrag ‚Dorfmitte‘ abgeschlossen werden.

Das Pilotprojekt I ‚Röven 8‘ wurde bereits im Frühling 2016 abgeschlossen und umfasste eine exemplarische Umsetzung eines Umnutzungsprojekts an einer für Zernez typischen Liegenschaft aus den 1870er Jahren in Kombination von Ansätzen zur nachhaltigen Ortsentwicklung mit vorbildlichen Sanierungsmassnahmen und der Nutzung erneuerbarer Energien.

Das Pilotprojekt II Ideen-Studienauftrag ‚Dorfmitte‘ wurde Ende April 2016 im selektiven Verfahren für interdisziplinäre Teams ausgeschrieben. Für die Bearbeitung der Aufgabe haben sich 16 Teams beworben aus denen das prominent besetzte Beurteilungsgremium vier Teams (inkl. eines jungen, unerfahrenen Teams) zur Teilnahme ausgewählt hat.

Mit dem Ideen-Studienauftrag wurde die Erreichung von zwei Hauptzielen angestrebt:

  1. Die Ausarbeitung eines räumlich und ortsbaulich überzeugenden Konzeptes für eine nachhaltige Ortsplanung, welche die Zielerreichung für eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglicht, sowie die Sicherstellung langfristiger baulicher Entwicklungsmöglichkeiten.
  2. Die Ausarbeitung eines Vorschlages für die Erneuerung und allfällige Erweiterung der Schulanlage mit dem Ziel einer deutlichen Reduktion des Energiebedarfes.

Während der Aufgabenbearbeitung fanden zwei Workshops mit den Teams und dem Beurteilungsgremium statt, an denen die Zwischenstände diskutiert und eine Zwischenkritik abgeben wurde.

Am 8. März 2017 traf sich das Beurteilungsgremium zur Schlusspräsentation und zur Beurteilung der Beiträge. Das Beurteilungsgremium konnte erfreulich feststellen, dass der durchgeführte Ideen-Studienauftrag eine vielfältige Palette an Lösungsmöglichkeiten hervorgebracht hat und das breite Spektrum der vorgeschlagenen Lösungen für die Gemeinde Zernez für die Weiterbearbeitung des zukunftsweisenden Projekts ‚Zernez Energia 2020‘ von grossem Nutzen ist. Nach einer intensiven Beratung hat das Beurteilungsgremium den Beitrag des jungen Teams ‚FUTURA NOVA‘ (Brasser Architekten, Samedan; S2L GmbH, Zürich; Lenova Energia, Pontresina; Academia Engiadina, Samedan) als besten Vorschlag beurteilt und der Gemeinde Zernez zur Weiterbearbeitung empfohlen. Insbesondere überzeugten die Gestaltung des Aussenraums, die konsequente Nutzung von Synergien, die gute Etappierbarkeit sowie die vorgeschlagene Verdichtungsstrategie.

Weitere Informationen zum Projekt ‚Zernez Energia 2020‘ und zum Pilotprojekt II Ideen-Studienauftrag ‚Dorfmitte‘ finden Sie hier:

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Kernentwicklung Thusis

Im Auftrag des Gemeinderates der Gemeinde Thusis erarbeitet die STW AG für Raumplanung zusammen mit Architekt Reto Zindel, Chur, eine Entwicklungsstudie zur Belebung der Kerngebiete von Thusis. Vorhandene Potentiale sollen aufgezeigt sowie richtungsweisende Zukunftsperspektiven entwickelt werden.

Wo liegen die Entwicklungschancen des Kerngebietes, wie können diese unterstützt werden und welches Image soll Thusis anstreben? Die raumplanerische Studie versucht, Antworten auf solche Fragen zu geben.

Mittels einer Testprojektierung zur regelmässigen Siedlungsstruktur zwischen Oberer und Unterer Stallstrasse und der Neudorfstrasse als Rückgrat wurden die Nutzungs-, Erschliessungs- und Raumstrukturen auf ihr Entwicklungspotential hin untersucht und mögliche Ziele und Strategien erarbeitet. Das Spannungsfeld zwischen Erhalten und Entwickeln wird dabei als Chance angesehen. Die wesentlichen Konzeptansätze können unter dem Leitbegriff „Mut zur Stadt“ zusammengefasst werden.

Derzeit werden die Testprojektierung, die städtebauliche Studie zum Kerngebiet und dessen Einbettung in das Siedlungsgebiet unter den Aspekten Nutzung, Erschliessung und Raum präzisiert. Ein Konzept für den Langsamverkehr rundet diesen Arbeitsschritt ab.

Anschliessend können Grundsatzentscheide zum Schutzumfang herausragender Strukturen getroffen werden, welche schliesslich in die Ortsplanung der Gemeinde einfliessen. Ergänzend dazu werden Vorschläge zur Qualitätssicherung für die bauliche Entwicklung erarbeitet.

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Neues Angebot: Datenverwaltungsstelle

Im Zusammenhang mit der „Weisung zur digitalen kommunalen Nutzungsplanung Graubünden, Version 5“ durch das Amt für Raumentwicklung Graubünden müssen die Gemeinden bis im Sommer 2017 eine Datenverwaltungsstelle für den rechtskräftigen Datenbestand der Nutzungsplanung bestimmen.

Mit der zukünftigen digitalen Verfügbarkeit der gesamten kommunalen Nutzungsplanung – neben den Plandaten der Grundordnung auch das kommunale Baugesetz und die Folgeplanungen inkl. den zugehörigen rechtlichen Bestimmungen – kommt der Datenverwaltungsstelle eine wichtige Bedeutung in Bezug auf die Nachführung, Sicherung und Aufbewahrung der Originaldaten zu.

Die STW AG für Raumplanung hat die Datenverwaltungsstelle an die GIS-PLAN AG für Geoinformation übertragen.
Die GIS-PLAN AG für Geoinformation hat dazu ein entsprechendes Angebot lanciert. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Jubiläumsanlass - 25 Jahre STW

Am 28. Oktober 2016 hat die STW AG für Raumplanung ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert.

Am Jubiläumsanlass, welcher in der City-West Event Hall stattfand und unter dem Motto „Identitäten und Kulturen“ stand, nahmen rund 130 Gäste teil. Die Teilnehmenden haben neben dem farbigen Rahmenprogramm einen Einblick in die Herausforderungen moderner Raumplanung erhalten und viel über die Herausforderungen zwischen Mensch und Raum gehört.


Bereits während dem reichhaltigen Apéro wurde klar, dass die Gäste nicht nur eine Feier mit Nachtessen erwartete. Alphornklänge erfüllten das mit aufwändig gestalteten Informationsinseln dekorierte Foyer und rasch ergaben sich anregende Gespräche in lockerer Atmosphäre. Der gesamte Abend wurde immer wieder durch Darbietungen von Musik und Zauberei aufgelockert. In Gruppen wurden Interessierte auf das Dach des City West Towers geführt, was eine eindrückliche Sicht auf Chur im Lichtermeer ermöglichte.

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Zernez Energia 2020 – Pilotprojekt II gestartet

Mit zwei Pilotprojekten will die Gemeinde Zernez die modellhafte Umsetzung der aus dem KTI-Projekt ‚Zernez Energia 2020‘ erhaltenen Ergebnisse aufzeigen sowie deren Realisierbarkeit und Wirksamkeit überprüfen. Bereits ausgeführt wurde das Pilotprojekt I, welches exemplarisch die nachhaltige Ortsentwicklung mit einer vorbildlichen Sanierung und kombiniert mit der Nutzung von erneuerbarer Energie an einer für Zernez typischen Liegenschaft aus den 1870er Jahren umfasste. Mitte Juli 2016 wurde nun das Pilotprojekt II im Rahmen eines nicht-anonymen Ideen-Studienauftrages gestartet

Vorausgegangen ist ein Präqualifikationsverfahren bei dem sich 16 Teams für die Teilnahme am Ideen-Studienauftrag beworben haben. Das prominent besetzte Beurteilungsgremium hat aus den Bewerbungen vier Teams für die Teilnahme ausgewählt.


Mit dem Ideen-Studienauftrag wird die Erreichung von zwei Hauptzielen angestrebt:

  1. Die Ausarbeitung eines räumlich und ortsbaulich überzeugenden Konzeptes für eine nachhaltige Ortsplanung, welche die Zielerreichung für eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglicht, sowie die Sicherstellung langfristiger baulicher Entwicklungsmöglichkeiten.
  2. Die Ausarbeitung eines Vorschlages für die Erneuerung und allfällige Erweiterung der Schulanlage mit dem Ziel einer deutlichen Reduktion des Energiebedarfes. Im Laufe der Aufgabenbearbeitung durch die Teams finden zwei Workshops zusammen mit dem Beurteilungsgremium statt. Die Abgabe der Lösungsvorschläge erfolgt Ende Januar 2017.


Beachten Sie auch den Presseartikel in der Engadiner Post/Posta Ladina vom 23. Juli 2016.

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Zernez Energia 2020 – Ein ambitioniertes Projekt

Die Gemeinde Zernez möchte in Zukunft den gesamten gebäudebezogenen Energiebedarf des Dorfs Zernez aus eigener erneuerbarer Produktion decken und die resultierende CO²-Bilanz auf Null senken.

Das ambitionierte Projekt ‚Zernez Energia 2020‘ wurde 2011 durch die Gemeinde lanciert und von 2013 bis 2015 im Rahmen eines KTI-Forschungsprojekts in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Forschungsteam der ETH Zürich sowie den Firmen Amstein+Walthert AG und STW AG für Raumplanung auf seine Umsetzbarkeit geprüft

Abb. 1: Projektablauf (Quelle Grafik: Zernez Energia 2020, Leitfaden)

Dabei wurden Konzepte zur Reduktion des gebäudebezogenen Energiebedarfs entwickelt, die Potenziale für die erneuerbare Energieproduktion auf dem Gemeindegebiet geprüft und eine Strategie für die lokale Energieversorgung ausgearbeitet.

Die entsprechenden Umsetzungsmassnahmen wurden in eine Gesamtstrategie zur nachhaltigen Ortsentwicklung eingebettet. Im Projektverlauf hat sich herausgestellt, dass die Projektziele ökonomisch sinnvoll bis circa 2040 – 2050 umsetzbar sind.

Abb. 2: Zukunftsbild 2050 (Quelle: Aktionsplan 2015)

Für die Umsetzung wurde ein Aktionsplan erarbeitet. Er fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt zusammen, beinhaltet die notwendigen Leitlinien und Massnahmen, um die gesetzten Ziele zu erreichen und dient der Gemeinde Zernez in Zukunft als Wegleitung zur Umsetzung.


Im Aktionsplan wird anschaulich aufgezeigt, wie durch ein nachhaltiges Transformationskonzept für Gebäudepark und Energiesysteme sowie deren Integration in die strategische Ortsplanung und räumliche Entwicklung der Umbau des Energiesystems in Richtung CO2-neutraler Energiebilanz auf kommunaler (oder auch regionaler Ebene) ortsverträglich aktiv mitgestaltet werden kann.


Umfassendere Ausführungen zum Projekt ‚Zernez Energia 2020‘ sind zudem in einem Leitfaden zu finden.

Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, hat die Gemeinde parallel zum Forschungsprojekt zwei Pilotprojekte lanciert. Beim Pilotprojekt I ‚Röven 8‘ wurden Ansätze zur nachhaltigen Ortsentwicklung mit vorbildlichen Sanierungsmassnahmen und der Nutzung erneuerbarer Energie kombiniert und anhand des Umnutzungsprojekts einer für Zernez typischen Liegenschaft aus den 1870er Jahren exemplarisch umgesetzt. Im Zusammenspiel von energetischen Sanierungsmassnahmen, denkmalschutzgerechter Ausführung und den baugesetzlichen Bestimmungen wird hier ein beispielhafter Umgang mit historischer Bausubstanz aufgezeigt.


Mit dem Pilotprojekt II soll ein detaillierter strategischer Masterplan für die nachhaltige Entwicklung der Ortsmitte erarbeitet werden. Der entsprechende Ideen-Studienauftrag wurde öffentlich ausgeschrieben.

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Gemeinderat Glarus Nord an zweitätigem Strategieworkshop in Chur

Am 18./19. Februar tagte der Gemeinderat von Glarus Nord zu einem Strategieworkshop bei der STW AG für Raumplanung in Chur.

Die Totalrevision der Nutzungsplanung der Gemeinde Glarus Nord wird schwerpunktmässig seit November 2014 bearbeitet und befindet sich nun in der Schlussphase vor Einreichung zur Vorprüfung beim Kanton.

Die STW AG für Raumplanung organisierte am 18./19. Februar für den Gemeinderat von Glarus Nord einen Strategieworkshop um verschiedene Grundsatzentscheide zur Revision der Ortsplanung zu fällen.

Während beider Tage wurde der Gemeinderat anhand von Inputreferaten der STW AG auf den aktuellen Informationsstand gebracht. Die Themen des Workshops waren unter anderem der neue konzeptionelle Ansatz (wenige Zonentypen mit einfachen Regelungen), die Bauzonendimensionierung der Wohn-, Misch-, und Zentrumszonen und das neue Baureglement. Im Anschluss an die jeweiligen Infoblöcke hatte der Gemeinderat die Möglichkeit zusammen mit dem Experten Prof. Peter Märkli und der STW AG über die Themen zu diskutieren.
Entscheide zu den planungsrelevanten Themen erfolgten am Ende des Workshops, nachdem ein Gesamtbild vorlag und die Strategie umfassend entwickelt werden konnte.

Eine Führung durch das Rathaus der Stadt Chur mit anschliessendem Nachtessen mit Stadtpräsident Urs Marti und Wirtschaftsförderer Christian Theus rundeten den Workshop ab.

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WebGIS-Modul «GIS-PLAN Neophyt»

Der Bekämpfung von invasiven Neophyten kommt eine immer grössere Bedeutung zu.

Die Tochtergesellschaft GIS-PLAN AG für Geoinformation hat zur aktiven und nachhaltigen Unterstützung der Gemeinden das WebGIS-Modul «GIS-PLAN Neophyt» entwickelt

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Am 21. April 2016 findet eine Vorführung des Moduls statt.

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Interview bei RETE1 zur neuen Regelung des Bundes zu den Zweitwohnungen

Seit dem 1.1.2016 sind die neuen Regelungen des Bundes zu den Zweitwohnungen in Kraft. Für den Kanton Graubünden und die Gemeinden im Kanton Graubünden eröffnen sich damit einige Fragen und Herausforderungen.

Sollen Hotels innert einer noch festzulegenden Frist zu Zweitwohnungen umgenutzt werden können? Sollen alle ortsbildprägenden Bauten, meist gehören dazu die ganzen historischen Dorfkerne, ohne jegliche Einschränkung zu Zweitwohnungen umgenutzt werden können? Wie begegnet die Gemeinde dem denkbaren Szenario, dass die Dorfkerne mit dieser Umnutzung zu leblosen Siedlungen werden? Welche Strategien entwickelt eine Gemeinde, damit auch in 2 - 3 Generationen die Dörfer noch als lebendiger Begegnungsort funktioniert? Welche Massnahmen kann die Gemeinde katalysieren, damit auch das örtliche Gewerbe, trotz eingeschränkter Auftragslage im Zweitwohnungsbaugewerbe, Existenz und Einkommen generieren kann?

All diese Fragen wurden mit Gastreferenz Christoph Zindel, Geschäftsführer der STW AG für Raumplanung in Chur, im Regionaljournal von RETE1 vom 12.02.2016 beleuchtet und es wurden Handlungsoptionen aufgezeigt.

Hören Sie.

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«Intelligente Räume» in zauberhafter Atmosphäre

Die STW AG für Raumplanung und die GIS-Plan AG für Geoinformation haben am Donnerstagabend rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Organisationen und Unternehmen zu einem speziellen Event auf dem Rothorngipfel eingeladen. Im atmosphärischen Gipfelambiente präsentierten sie unter anderem die vielfältigen Möglichkeiten der Geoinformation.

Den Hauptteil des Abends bestritt die GIS-Plan AG. Unter dem Motto «Erleben Sie intelligente Räume und Landschaften» präsentierten Heinz Zaugg und sein Team die praktisch unbegrenzten Möglichkeiten der Geoinformation für Gemeinden, Organisationen und Unternehmen. So können Objekte, die mit dem Handy fotografiert werden, mit einem Klick geografisch korrekt in eine Karte importiert werden. Das ermöglicht beispielsweise einen gezielten Einsatz des Werkdienstes bei der Schadensbehebung und gleichzeitig eine Optimierung der Finanzplanung.

Die knapp 70 geladenen Gäste, unter denen sich neben zahlreichen Gemeinde- und Behördenvertretern auch Standespräsident Duri Campell und der Churer Stadtpräsident Urs Marti befanden, konnten sich anschliessend noch an drei Workstations individuell informieren. Dieses Angebot wurde auch rege genutzt.

Die einmalige Atmosphäre auf knapp 3000 Metern über Meer und der Auftritt des bekannten Schweizer Comedians Guy Landolt rundeten den gelungenen Abend ab.

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Windenergieanlagen

Die STW AG für Raumplanung, Chur, hat für die Fachveranstaltung Windenergie des Regionalverbands Nordbünden eine 3D Visualisierung erarbeitet

welche einen neutralen Fokus auf die möglichen Einflüsse derartiger Grossanlagen auf die Landschaft und die Siedlung vermittelt.

Beispiel: Anlagetyp E66, Nabenhöhe 98m, Gesamthöhe 133m (Flügelspitze)

Die STW AG für Raumplanung empfiehlt sich für 3D Visualisierungen.

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Region Plessur beschliesst Regionales Raumkonzept

Die Präsidentenkonferenz der Region Plessur hat an ihrer Sitzung vom 8. Juni 2020 das regionale Raumkonzept Plessur verabschiedet. Das Raumkonzept tritt damit als richtungsweisendes Planungsinstrument für die räumliche Entwicklung der Region in Kraft.

Die Erarbeitung eines regionalen Raumkonzepts ist eine Aufgabe aus dem kantonalen Richtplan Siedlung. Es soll die angestrebte langfristige Entwicklung der Region aufzeigen und gliedert sich in die Themenbereiche Siedlung, Verkehr und Freiraum. In einem Konzeptbericht werden Entwicklungsziele und Strategien formuliert und in einer Konzeptkarte räumlich verortet.
Die Region wurde bei der Bearbeitung des Raumkonzepts durch die STW AG für Raumplanung begleitet. Die Planungen erfolgten in enger Abstimmung mit den beteiligten Gemeinden und dem Kanton.
Mit dem Beschluss der Präsidentenkonferenz tritt das regionale Raumkonzept nun als richtungsweisendes Planungsinstrument für die räumliche Entwicklung der Region in Kraft und bildet die Grundlage für die Überarbeitung der regionalen Richtpläne.

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Gemeinde Glarus Nord, Dorfspaziergänge

Die Gemeinde Glarus Nord lädt anlässlich der Nutzungsplanung II zu Dorfspaziergängen in die einzelnen Ortschaften der Gemeinde ein. Bis dato konnten vier Dorfspaziergänge durchgeführt werden. Leider musste der für Mitte Mai geplante Rundgang durch Mollis aufgrund der bundesrätlichen Auflagen zum Schutz vor dem Corona-Virus auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Die Planungsgemeinschaft STW AG für Raumplanung und Ruumfabrigg Architekten GmbH arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Publikationsreihe «Räumliche Dorfbilder» und freut sich darauf, die noch ausstehenden Dorfbilder der interessierten Öffentlichkeit nach Lockerung der Massnahmen und Verbote auf weiteren Dorfspaziergängen vorstellen zu können.

Leitbildplan “Räumliches Dorfbild Mollis”

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Glarus Nord, 2. öffentliche Auflage der Nutzungsplanung II

Glarus Nord steuert mit aller Konsequenz auf den Abschluss der Nutzungsplanung II hin. Aus der 1. öffentlichen Planauflage vom November – Dezember 2019 sind einige Korrekturanträge eingegangen, welche die Gemeinde berücksichtigen will. Diese Korrekturen müssen für die Einhaltung des rechtlichen Gehörs erneut aufgelegt werden, damit Betroffene die Möglichkeit haben sich dazu mittels Einsprache zu äussern.

Die Nutzungsplanung II der Gemeinde Glarus Nord soll am 19. September 2020 an der Gemeindeversammlung zur Abstimmung gebracht werden. Nach der 1. öffentlichen Auflage vom November – Dezember 2019 und der Würdigung der dagegen eingegangenen Einsprachen hat der Gemeinderat entschieden punktuelle Anpassungen an der Nutzungsplanung II vorzunehmen. Diese Anpassungen werden nun in einer 2. öffentlichen Auflage bekannt gemacht, damit Betroffene das rechtliche Gehör erhalten und sich mittels Einsprache dazu äussern können. Nach Abschluss dieser 2. öffentlichen Auflage wird der Gemeinderat alle Einsprachen schriftlich beantworten und die Nutzungsplanung II frei geben für die Beschlussfassung zuhanden der Gemeindeversammlung. Stimmberechtigte erhalten sodann noch einmal die Möglichkeit innert Frist Anträge zuhanden der Gemeindeversammlung zu stellen, welche dort traktandiert werden. Ob die Gemeindeversammlung, welche in der Regel über 1000 Personen vereinigt, im September 2020 in dieser Form wegen dem Coronavirus durchgeführt werden kann, ist noch offen.

Über folgenden Link erreichen sie die Medienmitteilung.

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Gemeinde Glarus Nord, Dorfspaziergang Bilten

Die Gemeinde Glarus Nord führt anlässlich der Nutzungsplanung II Dorfspaziergänge durch. Am 29. Februar 2020 fand der vierte Dorfspaziergang statt, im Rahmen dessen das «Räumliche Dorfbild Bilten» der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Damit die Gemeinde Glarus Nord den unterschiedlichen Gegebenheiten der einzelnen Ortschaften trotz einheitlichem Baureglement über die ganze Gemeinde gerecht werden kann, beauftragte sie die Planungsgemeinschaft STW AG für Raumplanung und Ruumfabrigg Architekten GmbH mit der Erstellung von sogenannten räumlichen Dorfbildern. Im Rahmen einer Publikationsreihe werden die vorhandenen baulichen Strukturen analysiert, beurteilt sowie Potentiale und allfälliger Handlungsbedarf aufgezeigt. Dabei steht der öffentlich wahrnehmbare Raum, der Raum zwischen den Gebäuden, im Fokus. Das „Räumliche Dorfbild“ soll als Orientierungshilfe und Arbeitsinstrument bei der Planung und Beurteilung von baulichen Veränderungen in den Dörfern dienen.

Am 29. Februar 2020 lud die Gemeinde Glarus Nord zu einem gemeinsamen Dorfspaziergang nach Bilten ein. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik „Räumliche Dorfbilder“ und den Zusammenhang zur Nutzungsplanung II wurde zusammen mit den rund 40 Anwesenden im Rahmen eines Rundgangs ein besonderer Blick auf die verschiedenen Quartiere des Dorfes geworfen. Potentiale und allfälliger Handlungsbedarf wurden aufgezeigt. Bei einer abschliessenden Diskussion konnten offene Fragen geklärt werden.

Weitere Spaziergänge durch die Ortschaften der Gemeinde Glarus Nord sind in Planung.

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Urnenabstimmung Ilanz/Glion

Die Urnenabstimmung der Gemeinde Ilanz/Glion beschloss am Sonntag, den 9. Februar 2020 die Revision der Ortsplanung.

Mit dem «Ja» der Stimmbürger hat die Gemeinde Ilanz/Glion einen wichtigen Meilenstein nach der Fusion erreicht. Die Revision der Ortsplanung umfasst die Zusammenführung und Harmonisierung der Ortsplanungen der 13 ehemaligen Gemeinden.
Nach dem Beschluss durch die Urnenabstimmung wird die Revision der Ortsplanung der Regierung des Kantons Graubünden zur Genehmigung eingereicht.
Die STW AG für Raumplanung begleitete die Gemeinde Ilanz/Glion bei der Revision der Ortsplanung und erarbeitete die Planungsinstrumente zusammen mit der Planungskommission, dem Gemeindevorstand und Dr. iur. Duri Pally.

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Mandat Ortsplanung Gemeinde Niederweningen

Die STW AG für Raumplanung darf seit anfangs 2020 die Gemeinde Niederweningen in ortsplanerischen Fragestellungen beraten und unterstützen.

Im Januar 2020 hat die STW AG für Raumplanung im Kanton Zürich eine neue Kundin dazugewinnen können. Niederweningen ist eine Agglomerationsgemeinde mit rund 3‘000 Einwohnern. Sie liegt im Wehntal, direkt an der Grenze zum Kanton Aargau und ist eingebettet zwischen den Erholungsgebieten Lägern und Eggwald.
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Gemeinde stark entwickelt. Die anhaltende Beliebtheit der Gemeinde als Wohn- und Lebensort erhöht den Druck auf die vorhandenen Bauzonenreserven.
Die Lage nahe des Flughafens Zürich trägt zur Attraktivität als Wohngemeinde bei. Die Nähe führt jedoch auch zu Fluglärmbelastung. Neben Fluglärm ist das Siedlungsgebiet entlang der stark befahrenen Wehntalerstrasse auch vom Strassenlärm betroffen.
Als Gründungsstandort der Firma Bucher-Industries besteht in Niederweningen noch heute ein grosses, kantonsübergreifendes Industriegebiet, welches im Zuge betrieblicher Veränderungen zeitgemäss weiterentwickelt werden soll.
Diese Gegebenheiten bildet eine komplexe Ausgangslage. Die verschiedenen Funktionen zu erkennen, die unterschiedlichen Nutzungsansprüche aufzunehmen und in einer nachhaltigen, transparenten und effektiven Planung umzusetzen ist eine raumplanerisch hoch interessante Herausforderung, welche die STW AG für Raumplanung mit grösster Motivation annimmt.

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Bevölkerungskonferenz in der Gemeinde Luzein

Als Basis für die Erarbeitung des Kommunalen Räumlichen Leitbildes (KRL) veranstaltete die Gemeinde Luzein in Zusammenarbeit mit der STW AG für Raumplanung am 17. Januar 2020 eine Bevölkerungskonferenz zum Thema «Tourismus». Die Ergebnisse werden in einem Auswertungsbericht festgehalten.

Rund 40 Einwohnerinnen und Einwohner waren der Einladung in die Turnhalle des Schulhauses Pany gefolgt und beteiligten sich aktiv und engagiert am Austausch zum aktuellen Tourismusangebot sowie der gewünschten zukünftigen Entwicklung des Tourismus in der Gemeinde Luzein. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Stärken und Schwächen des aktuellen Tourismusangebotes diskutiert, Wechselbeziehungen zu weiteren wichtigen Aspekten der räumlichen Entwicklung (bspw. Siedlungsentwicklung, Arbeitsplätze, Natur und Landschaft) aufgezeigt und schliesslich konkrete Massnahmen für eine nachhaltige touristische Entwicklung der Gemeinde formuliert.
Organisiert und moderiert wurde die Bevölkerungskonferenz durch die STW AG für Raumplanung, welche die Gemeinde Luzein als Ortsplanerin in verschiedenen Projekten begleitet.
Die Ergebnisse der Konferenz werden in einem Auswertungsbericht festgehalten und in die weitere Bearbeitung des KRL einfliessen.

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Erfolgreicher Studienabschluss

Unser Geschäftsleitungs-Mitglied Jonas Grubenmann hat erfolgreich den berufsbegleitenden Masterstudiengang MAS FHO in Real Estate Management, Vertiefung Valuation abgeschlossen.

Der Studiengang umfasste die CAS Immobilienbewertung, Immobilienentwicklung und Immobilienmanagement (Vertiefung Valuation) sowie die Masterarbeit. Im Rahmen der Masterarbeit befasste sich Jonas Grubenmann mit Strategien für die öffentliche Hand und private Investoren zur nachhaltig erfolgreichen Entwicklung von Regionalzentren im ländlichen Raum.
Jonas Grubenmann konnte mit dem berufsbegleitenden Masterstudium sein Fachwissen im Bereich Immobilien vertiefen und wird damit die Dienstleistungen der STW AG für Raumplanung weiter bereichern.

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Gemeinde Luzein, Genehmigung der Revision der Ortsplanung (OP) der ehem. Gemeinde St. Antönien, Genehmigung der Teilrevision der OP „Zusammenführung Baugesetze“ der fusionierten Gemeinde Luzein, Genehmigung der Teilrevision der OP „Gewerbezone Sandlöser“

Die Regierung des Kantons Graubünden hat am 23. April 2019 die Gesamtrevision der Ortsplanung der ehemaligen Gemeinde St. Antönien, die Teilrevision der Ortsplanung „Zusammenführung Baugesetze“ der fusionierten Gemeinde Luzein sowie die Teilrevision der Ortsplanung „Gewerbezone Sandlöser“ der Gemeinde Luzein genehmigt.

Die Gemeinden St. Antönien und Luzein haben per 1. Januar 2016 zur Gemeinde Luzein fusioniert. Kurz vor der Fusion mit Luzein beschlossen die Stimmberechtigten der ehemaligen Gemeinde St. Antönien anlässlich der Gemeindeversammlung vom 18. Dezember 2015 eine Gesamtrevision ihrer Ortsplanung.

Zur Vereinfachung der Behandlung von Baugesuchen und der generellen Optimierung der Anwendung hat die Gemeinde entschieden, die Baugesetze der beiden ehemaligen Gemeinden Luzein und St. Antönien zusammenzuführen.

Am 13. April 2018 beschlossen die Stimmberechtigten der Gemeinde Luzein einstimmig die entsprechende Teilrevision der Ortsplanung.

Ein Teil der bisher rechtskräftigen Gewerbezone im Gebiet Dalvazza / Sandlöser soll als „Gewerbezone Sandlöser“ festgesetzt werden. Die Gemeinde möchte damit die sehr guten Standortbedingungen für gewerbliche Nutzung nutzen, um eine Weiterentwicklung des Arbeitsplatzgebietes Dalvazza im Sinne der Raum- und Regionalplanung zu ermöglichen. Die entsprechende Teilrevision wurde am 22. Juni 2018 durch die Stimmberechtigten der Gemeinde Luzein verabschiedet.

Die Regierung des Kantons Graubünden genehmigte die oben genannten Revisionen der Ortsplanung an ihrer Sitzung vom 23. April 2019.

Die Begleitung durch die STW AG für Raumplanung umfasste bei den genannten Revisionen die Erarbeitung der Gesamt- resp. Teilrevision der Ortsplanung sowie die Aktenvorbereitung zuhanden Vorprüfung, Mitwirkungsauflage, Beschluss und Genehmigung.


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