Arosa, Teilrevision der Ortsplanung Schneesport­gebiet Arosa Ost beschlossen

16. Mai 2022

Die Stimmbevölkerung der Gemeinde Arosa hat die Teilrevision der Ortsplanung Schneesportgebiet Arosa Ost an der Urnenabstimmung vom 15. Mai 2022 beschlossen. Damit wird einerseits die planerische Voraussetzung für einen bedarfsgerechten Ausbau der Wintersportnutzung, andererseits für eine bessere Nutzung / Erschliessung des Gebiets im Sommer geschaffen.

Der Schneesport ist die tragende Säule der Arosa Bergbahnen AG (ABB) und der Destination Arosa. Als Skigebiet im Dorf und schneesicheres Gebiet zählt Arosa aufgrund seiner bevorzugten Höhenlage seit der Skigebietsverbindung mit der Lenzerheide zusammen zu den Top-Destinationen im alpinen Raum. Bezüglich der Gästezufriedenheit belegte das Skigebiet Arosa-Lenzerheide im Jahr 2020 den dritten Platz. Die überarbeitete Strategie der ABB zielt auf die qualitative Weiterentwicklung der Dienstleistungen und Angebote am Berg und richtet sich dabei konsequent auf die Gästebedürfnisse aus. Mit gezielten Investitionen soll das Gebiet Tschuggen-Weisshorn gestärkt werden. Der Vorteil des Standorts mit kurzen Wegen und gut angeschlossenem öffentlichem Verkehr ist mit gezielten Angeboten für Familien und den Nachwuchs zu nutzen. Nebst dem Schneesport entwickelt sich die ABB auch im Sommer- und im Ganzjahres-Geschäft mit Bergerlebnissen und mit der Berggastronomie weiter.

Die Vorhaben der ABB umfassen unterschiedliche, punktuelle Optimierungen im Zusammenhang mit der Wintersportnutzung wie bspw. Anpassungen am Gelände oder Optimierungen der Pisten im Wald. Zudem soll das Gebiet mit einem neuen Weg für die Sommernutzungen im Tschuggen-Gebiet besser erschlossen werden und die Beschneiung soll stellenweise ausgebaut werden.

Der neu geplante Weg, der sogenannte «Scheitabodaweg» soll dazu beitragen, dass das Gebiet für den Sommertourismus aber auch bspw. für die Alpnutzung, das Bärenland, die Gastronomiebetriebe oder die Werke der Gemeinde besser genutzt werden können. Gleichzeitig soll die bestehende «Arlenwaldstrasse» vom motorisierten Verkehr befreit und gänzlich dem Freizeitverkehr zur Verfügung gestellt werden. Die Beschneiung soll stellenweise ausgebaut werden und mit Anpassungen am Gelände oder am Wald soll die Wintersportnutzung allgemein verbessert werden. Die gezielten Eingriffe in die Natur werden direkt kompensiert. Einerseits geschieht dies durch Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen aufgrund der Waldrodung, aber auch durch eine neue Wald- und Wildschonzone im Gebiet «Usserwald» (Hörain) und den Rückbau der Halfpipe.

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